Eine indische Passion - Sinfonische Dichtung

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  • Norbert Ammermann
    Indische Passion - erstes Bild

Die Tondichtung...

... ist in vier Bilder unterteilt. Alle vier Bilder variieren ein Osterlied der Böhmischen Brüder (1566) und greifen Bildmotive des indischen Theologen und Künstlers Solomon Raj auf:

Mit Freuden zart zu dieser Fahrt, laßt uns zugleich fröhlich singen.
Beid´, groß und klein, von Herzen rein mit hellem Ton frei erklingen.
Das ewig Heil wird uns zuteil, denn Jesus Christ erstanden ist,
welchs er läßt reichlich verkünden.
Er ist der Erst, der stark und fest all unsre Feind hat bezwungen
Und durch den Tod als wahrer Gott zum neuen Leben gedrungen.
Auch seiner Schar verheißen klar durch sein rein Wort, zur Himmelspfort
Desgleichen Sieg zu erlangen.
Singt Lob und Dank mit freiem Klang unserm Herrn zu allen Zeiten.
Und tut sein Ehr je mehr und mehr mit Wort und Tat weit ausbreiten.S
o wird er uns aus Lieb und Gunst nach unserm Tod, frei aller Not,
zur ewgen Freude geleiten.


Ich selbst bin in Indien einer Auffassung von Leben und Tod begegnet, die unserer schematischen Trennung Leben versus Tod quer zuwider läuft, und in beiden begegnet uns der schöpferische Gott, der mehr ist als Leben und Tod. Oder in den Worten Solomon Rajs:

Im Augenblick des Todes, Freund,
wohin wird unsere Seele
sich auf die Reise machen?
Ins Land der Väter, wie es heißt.
Oder in das Land Gottes?
Ins Wolkendunkel oder in das Licht?
Ins Reich des Vollmonds
oder in das Reich des Neumonds?Wir wissen es nicht.
Aber wir glauben fest daran,
daß der Tod uns eine Türe öffnet
zu einem anderen Leben,
das herrlicher und wunderbarer ist,
als es das alte war. (Solomon Raj)




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